Theater und Schule = TUSCH– Eine kreative Kombination

Meinungen und Eindrücke unserer Klasse zum TuSch-Tag

Wir, die Klasse BFS tq WuV-61 (Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung) der Staatlichen Gewerbeschule Ernährung und Hauswirtschaft (G3), begaben uns
am Donnerstag, den 29.06.2017, zum Tusch-Tag ins St. Pauli Theater.

Da wir seit letztem Sommer in Kooperation mit dem Klabauter Theater sind, luden sie uns zu diesem Tag ein. Dieser Tag sollte uns zeigen, was TUSCH ist und kann, d. h. welche Möglichkeiten TUSCH uns bietet und Einblicke in die Theaterwelt gewähren. Jedes Jahr gibt es solch eine Veranstaltung. Dort haben wir u. a. einen Einblick in die Stücke anderer Schulen bekommen, die ebenso an dem TUSCH-Projekt teilnehmen. Ermöglicht wurde dies durch das TUSCH Team und unsere Theaterlehrerin Frau Kuper.

Als wir ankamen, sahen wir viele andere Schülerinnen und Schüler, die einen Stau vor dem Theater verursachten. Das Theater war über Treppen erreichbar, weshalb wir mit unseren Rollstuhlfahrern einen Umweg nutzen mussten. Glücklicherweise haben die zuvorkommenden Mitarbeiter uns einen Hintereingang angeboten.  Ebenfalls führten sie uns zu unseren Plätzen. Für die Rollstuhlfahrer hatten die Mitarbeiter die Stühle netterweise ausgebaut, damit auch sie eine gute Sicht haben. Sobald jeder ruhig saß, begrüßte Carsten Beleites, der Projektleiter von TUSCH, das Publikum und stellte sich und sein Team vor.

Dann fingen die Klassen an ihre Stücke vorzustellen. Die Stadtteilschule St. Pauli fing an, angelehnt an das Stück “MOMO“, uns drei Lieder zu präsentieren, die unserer Meinung nach souverän vorgestellt worden sind.

Die IVK (Internationale Vorbereitungsklasse) der Stadtteilschule Stübenhofer Weg präsentierte dann ein Stück namens “Die Zauberknete und die mutigen Tiere“. Dabei handelte es sich um eine musikalische Tierkarawane.
Die Lessing Stadtteilschule zeigte einen Auszug aus dem Theaterstück “Schiffbruch: von der Utopie zur Dystopie“. Es zeigte uns, wie die Menschen sich in der Situation des Schiffbrüchigen fühlen.

Zwischendurch gab es verschiedene Gesprächsbeiträge.

In dem vorletzten Stück “Die Verwandlung“ von Franz Kafka zeigten uns die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Lerchenfeld, wie sich ein Mensch in eine Kakerlake verwandelte und die Menschen nicht mehr verstand. Aufgrund seines Aussehens konnte er sich nicht normal fortbewegen. Er versuchte vieles, wie z.B. die Tür zu öffnen, was er zuerst nicht geschafft hat. Nachdem er sie geöffnet hatte, sah er seine Familie geschockt vor der Tür. Sein Vater versuchte ihn zu ermorden, da er nicht wusste, dass die Kakerlake vor ihm sein Sohn war.

 

Die letzte Performance vom Gymnasium Hochrad “Karneval der Tiere und Pflanzen“ war hauptsächlich mit Musik dargestellt. Sie stellten uns etwas dar, was wir nicht genau zuordnen konnten, jedoch waren die selbstgemachten Masken überwältigend.

 

Zum Abschluss möchten wir sagen, dass uns der Tag gefallen hat. Wir bekamen direkte Einblicke und diese lehrten uns einige Dinge. Zum Beispiel können wir uns jetzt vorstellen, wie ein fertiges Stück aussehen kann, das nicht von professionellen Schauspielern gespielt wurde, sondern von Schülerinnen und Schülern.

Mitgenommen haben wir, dass die Phantasie der Schüler umgesetzt werden kann. Egal ob mit Requisiten oder ohne, die Vorstellungskraft ließ uns alles auf unsere Weise verstehen.  Die Stücke hatten auch Vielfalt, was uns auch sehr gefiel. Besonders schön fanden wir die Gesangseinlagen von “MOMO“ und dass wir die Möglichkeit hatten, als Klasse etwas zu unternehmen.

Nochmals vielen lieben Dank an unsere Lehrerin Fr. Kuper und die Veranstalter.

 

Geschrieben von der Klasse WuV-61 der Staatlichen Gewerbeschule Ernährung und Hauswirtschaft (G3)